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Der Uhudler - eine Weinspezialität aus dem Südburgenland

Lange Zeit verboten, ist der Uhudler heute wieder in Mode gekommen. Nach großen Produktionsausfällen in Europa ca. im Jahre 1860, verursacht durch Rebläuse, wurden Rebsorten aus Amerika wie z.B. Concord, Elvira, Othello Blau, Isabella, Ripatella... nach Europa gebracht, da diese gegen Rebläuse resistent waren. Später wurde der Wein dann veredelt, einige Winzer ließen jedoch diese amerikanischen Rebsorten in der ursprünglichen Form gedeihen und wachsen und bezeichneten ihn als ‚Direktträger‘ und gaben dem ausgezeichneten Wein den Namen Uhudler.

 

Legende war, dass der Wein einen Anteil an Fuselölen und Methanol enthalte und daher gesundheitsschädlich sei. In den 70er Jahren wurde in Österreich die Produktion des Uhudlers auf die Verwendung als Haustrunk beschränkt und für den Eigenverbrauch erlaubt. Mitte der 80er Jahre wurde der 'Haustrunk Uhudler' aufgrund des Glykolwein-Skandals aus dem Weingesetz gestrichen und bis 1990 verboten. Tausende Liter Uhudler (vor allem im Südburgenland) wurden im Südburgenland von sogen. Kellereiinspektoren vernichtet und in den Kanal geleert. Der berühmteste Uhudlerweinbauernvertreter dieser Zeit war der legendäre Heiligenbrunner "Rübezahl", Johann Trinkl, der für den Erhalt dieses Weines kämpfte. 1992 wurde der Wein wieder legalisiert und darf in acht burgenländischen Gemeinden als Tafelwein bis 2030 verkauft werden (siehe auch Wikipedia).

 

Woher stammt der Name Uhudler?

Die Herkunft des Namens Uhudler kann man folgendermaßen erklären: Nach Herstellung und intensiver Verkostung des Uhudlers kamen die Männer, die wegen der fehlenden Mobilität während der Lesezeit oft eine ganze Woche im Weinkeller verbringen mußten, mit Augenringen nach Hause und die Frauen sagten: "Du schaust ja aus wie ein Uhu!"

 

Der Uhudler ist ein biologischer Wein…

Beim Uhudler handelt es sich um einen Direktträger. Chemischer Pflanzenschutz ist daher keiner notwendig. Resistent gegen Rebläuse und Pilzkrankheiten handelt es sich um ein reines Naturprodukt. Nur durch genaueste Prüfung erhält man eine Etikette und darf den Wein als Uhudler verkaufen.

Der Uhudler der Waldschenke wird hergestellt aus verschiedenen Direktträgern u.a. aus der Sorte Concordia.

 

Buschenschank Waldschenke    /     Am Hochberg 19, A-7563 Königsdorf    /    Mail: are-office-xya34[at]ddks-wald-schenke.com    /   Tel: 0676 - 525 8805 oder 0676 - 436 700